Am Gründonnerstag begann der Abend wie gewohnt mit der regulären Singstunde. Die Probe war geprägt von der spürbaren Vorfreude auf das anschließende Beisammensein.
Mit dem letzten Lied war klar: Jetzt beginnt der gemütliche Teil des Abends.
Wie in jedem Jahr folgte im Anschluss das traditionelle Eieressen, zu dem sich nicht nur die aktiven Sänger einfanden. Auch zahlreiche passive Mitglieder sowie Vertreter der Burschenschaft kamen hinzu und füllten den Raum mit lebendigem Stimmengewirr. Dieses generationsübergreifende Miteinander ist längst zu einem festen Bestandteil des Gründonnerstags geworden.
Auch diesmal standen große Pfannen mit frisch zubereiteten Rühreiern bereit. Der Duft der warmen Speise erfüllte den Raum, und gemeinsam mit Brot war es ein einfaches, aber köstliches Mahl, das alle an einen Tisch brachte.
Natürlich durfte auch das traditionelle Eierbier nicht fehlen. Wie jedes Jahr sorgte das Eierbier wieder für heitere Kommentare, neugierige Blicke und den einen oder anderen Mutigen, der sich an dieses besondere Getränk wagte. Für viele ist es ein liebgewonnener Brauch, der den Abend erst richtig komplett macht.
In fröhlicher Runde wurde gegessen, erzählt und gelacht. Erinnerungen an frühere Gründonnerstage wurden wach, neue Geschichten entstanden, und die Gemeinschaft rückte spürbar zusammen. So klang der Abend in bester Stimmung aus und bestätigte einmal mehr, wie wertvoll solche Traditionen für das Vereinsleben sind.


